Auf Heines Spuren
Zugegeben, seit Heinrich Heine im Jahr 1824 den Harz bereiste, hat sich sicher sehr viel verändert. Inzwischen gibt es seit rund 100 Jahren auch die Harzbahnen, drei Stück sogar, die durch imposante Landschaft rauschen. Denn diese gibt es hier im Harz noch immer. Vor allem, wenn auf dem Brocken schon zeitig im Jahr der erste Schnee liegt, wird dem Auge des Wanderers oder Skisportlers Einmaliges geboten. Auch, wenn der Winter in diesem Jahr bislang eher mild war – der Februar steht noch vor der Tür, und mit im eventuell auch die weiße Pracht.
Ein kurzer Winterurlaub im Harz ist daher für viele Menschen auch eine gute Möglichkeit, dem Alltag mal für eine kurze Zeit zu entkommen und sich bei Wanderungen und Ausflügen zu entspannen. So ist die Zeit bis zum Sommerurlaub nicht mehr allzu lang, und als höchstes norddeutsches Gebirge hat der Harz zumindest für alle aus dem Norden Anreisenden den Vorteil, dass der Anfahrtsweg nicht zu lang ist. Wer mag schon für einen kurzen Winterurlaub stundenlang im Stau stecken? Wer sich gern in der Natur bewegt und Entspannung sucht, der hat hier auf jeden Fall viel von seinem Winterurlaub, ob als Skifahrer, als Rodler oder einfach auch als Spaziergänger. Der Harz bietet für jeden etwas, selbst wenn es doch mal auch im Februar an Schnee mangeln sollte.
Ob man sich nun direkt auf Heines Spuren begibt oder die eigene Harzreise ganz anders konzipiert, interessante Entdeckungen, geschichtsträchtige Orte und viele schöne Ecken findet man überall. Für Erholung und zum Ausruhen finden sich überall nette Cafés und hübsche Landgasthöfe. Heine selbst konnte leider noch nicht auf die Loks zurückgreifen und in die Waggons steigen, aus denen ein heutiger Tourist unbedingt die Aussicht genießen sollte. Die Natur ist hier zu jeder Jahreszeit sehenswert – wenn sie im Frühjahr erwacht, im Sommer in voller Pracht steht, sich im Herbst golden färbt oder im Winter ruht. Vielleicht ist ein solcher Winterurlaub auch gleich mal Gelegenheit, sich mit den deutschen Klassikern etwas vertraut zu machen? Immerhin zog es auch schon Johann Wolfgang Goethe im Winter in den Harz.
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