125 Jahre Harzer Schmalspurbahnen – ein Blick zurück und in die Zukunft

geschrieben am Jun 20, 2012
Harz Bahnen

Die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) feiern ihr 125-jähriges Jubiläum und planen dies, auch auf lange Sich, mit großen Investitionen gebührend zu feiern – für das Unternehmen ein finanziell großer Schritt, für Touristen eine anregende und Reiselust weckende Ausweitung des bestehenden Angebots.

125 Jahre Schmalspurbahnen im Harz

Das Jubiläumsjahr 2012 ist reich gefüllt mit besonderen Events und Attraktionen: Bahnhofsfeste, Foto-Sonderfahrten, Überführungsfahrten, Bahn-Wandertouren, Sonderfahrzeugen, Ausstellungen, Sonder-Postwertzeichen und Souvenirs bieten dem Fan der Schmalspurbahnen ein großes neues Sortiment an Möglichkeiten, seine Leidenschaft auszuleben.

Bahnhofsfest Gernrode – 125 Jahre Selketalbahn im Harz

Zwei Bahnhofsfeste an den Stationen Nordhausen und Wernigerode fanden bereits statt; ein Fest steht noch aus, am 18. August 2012 am Bahnhof Gernrode. Das Festprogramm lockt mit attraktiven Show-Acts und Special Guests.

  • Ganztägiges Bühnenprogramm mit Musik & Entertainment
  • Verkaufsstände
  • Pendelfahrten mit dem ehemaligen GHE T1 (neu 187 001)
  • Fahrzeug-Ausstellung
  • Mitfahrten im Führerstand
  • Kinder-Karussell, Mini-Riesenrad, „Hau den Lukas“ u.v.m.
  • Hüpfburg, Bastel-Straße und Kinder-Schminken
  • Show-Programm mit Gojko Mitic und Uwe Jensen
  • Gastfahrzeuge anderer Schmalspurbahnen
  • Pendelverkehr von Sonderzügen
  • „Special Guest“ im Bühnenprogramm: Sydney Youngblood

Großprojekte der Harzer Schmalspurbahn

Anfang Juni stellte Dr. Michael Ermrich, Chef des Aufsichtsrats, die „Gläserne Manufaktur“ der Öffentlichkeit vor. Das millionenschwere Projekt soll Touristenattraktion und nützliche Neuerung gleichzeitig sein: in der gläsernen Werkstatt kann die HSB künftig selbst Reparaturen durchführen und zudem auch anderen Betrieben diese Leistungen anbieten. Der bisher notwendige Transport der Loks in das Meininger Bahnbetriebswerk wird damit hinfällig. Standort dieses Großprojekts soll das Ochsenteich-Gelände in unmittelbarer Nähe des Westerntors sein.

Die Idee und Notwendigkeit für ein weiteres Bauvorhaben entstanden aus der aufwändigen Show und ihrem raumgreifenden Bühnenaufbau, der Rock-Oper „Faust“, die ganzjährig bereits mit großem Erfolg aufgeführt wird. Das Projekt läuft unter dem Namen „Heine-Saal“ und sieht die Installation einer festen Bühne mit direkter Verbindung zum Goethe-Saal vor.

Foto: SG100432 von Digitoxin, CC-BY

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